NGD-Pflege | Jahreszeitlicher Übergang
Winter und Kälte: Warum sich Ihr Hund oder Ihre Katze anders fühlt
Für uns ist es nur eine Stunde. Für den Körper deines Tieres verändert sich der gesamte Tag- und Nachtrhythmus.
NGD-Pflege | Stefan Veenstra, DVM
Der Übergang von Sommer- zu Winterzeit scheint uns nur eine Stunde zu dauern. Aber besonders bei Tieren bedeutet es, dass sich ihr gesamter Tag- und Nachtrhythmus verändert.
Lesen Sie weiter für die Tipps, die Sie auch auf sich selbst anwenden können.
Die biologische Uhr wird durch Licht, Temperatur und Tageslänge bestimmt und bestimmt weit mehr als nur den Schlaf. Sie betrifft:
| → Appetit | → Hormonproduktion |
| → Verdauung | → Stimmungs- und Stressverarbeitung |
| → Das Immunsystem |
Durch die abrupte Verschiebung um eine Stunde gerät das Kontrollzentrum im Hypothalamus (dem Kontrollzentrum der biologischen Uhr im Gehirn) vorübergehend aus dem Gleichgewicht. Dies macht viele Tiere vorübergehend empfindlicher gegenüber Stress, Schlafproblemen, Verhaltensänderungen und körperlichen Beschwerden.
Was vielen Besitzern im Winter auffällt
Viele Hunde und Katzen werden in dieser Zeit behandelt:
- Unruhiger oder träge
- Hungrig zu “falschen“ Zeiten
- Weniger gut einschlafen oder durchschlafen
- Empfindlicher gegenüber Stress oder Trennungsangst
- Reizbarer beim Spazierengehen
- Ich leide schneller unter Haut- oder Darmbeschwerden
Diese Beschwerden treten ohnehin häufiger im Herbst auf, aber der Winter kann dies verstärken und beschleunigen.
Warum passiert das?
1. Weniger Tageslicht, ein anderes Hormongleichgewicht
Im Herbst nimmt die Tageslänge rapide ab. Das führt zu weniger Serotonin (dem Hormon für Stimmung, Ruhe und Appetit) und mehr Melatonin (dem Hormon für Schlaf, Erholung und Langsamkeit).
Diese hormonelle Verschiebung kann zu Verhaltensänderungen, Schlafproblemen und einer niedrigeren Stressschwelle führen. Sensible oder ängstliche Tiere reagieren darauf am stärksten.
2. Das Mikrobiom verändert sich mit der Jahreszeit
Forschungen zeigen, dass sich das Mikrobiom von Tieren saisonal verändert. Weniger Bewegung, mehr Sitzen drinnen, kalt und weniger Licht:
- Verringere die Vielfalt des Mikrobioms
- Schwächen Sie das Immunsystem
- Kann Durchfall oder stressempfindliche Därme auslösen
- Verstärkt Hautprobleme und Juckreiz
3. Der Übergang zu kälterem Wetter belastet den Körper zusätzlich
Das sollte man auf keinen Fall übersehen, denn viele Besitzer bemerken es jedes Jahr. Kälte verursacht zusätzliche Beschwerden:
- Steifere Gelenke
- Verstärkter Juckreiz, trockenes Fell oder Flocken
- Mehr Atemwegsensibilität
- Wiederkehrende Ohr- oder Hautinfektionen
- Mehr Bauchbeschwerden oder Blähungen
- Mehr Spannung oder reizempfindliches Verhalten
Die Kombination aus Winter, Kälte und weniger Licht verursacht einen vorübergehenden Einbruch des Widerstands. Sowohl das Immunsystem als auch die Barrierefunktionen von Haut, Darm und Atemwegen stehen in dieser Zeit unter Druck.
Was können Sie tun, um Ihr Tier gut zu unterstützen?
1. Wiederherstellung von viel Tageslicht und Rhythmus
- Geh morgens spazieren, wenn es schon hell ist. Das synchronisiert die biologische Uhr neu.
- Halten Sie feste Ess- und Schlafzeiten ein.
- Ändere die Zeiten in kleinen Schritten von 10 bis 15 Minuten pro Tag, wann immer möglich.
- Vermeiden Sie zu viel blaues Licht am Abend, wenn Ihr Tier im selben Raum schläft. Dies kann die Melatoninproduktion hemmen.
2. Passen Sie Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel an die Jahreszeit an
Wählen Sie wärmere, leicht verdauliche Mahlzeiten wie gedämpftes Fleisch, Kürbis oder Karotte. Fügen Sie saisonales Gemüse hinzu und vermeiden Sie kalte Lebensmittel für empfindliche Darme in dieser Zeit.
Natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die jetzt besonders wertvoll sind
- Unterstützt das Immunsystem
- Schützt vor leichtgradigen Entzündungen
- Unterstützt die Darmbarriere
- Hilft bei saisonalen Bauchbeschwerden.
- Reich an Beta-Glukanen (immunstärkende Zuckermoleküle aus Pilzen)
- Stärkt die Immunantwort ohne Überaktivierung
- Unterstützt chronische Beschwerden wie Juckreiz, Allergien und Tumore
- Unterstützt Haut, Fell und Stimmung
- Hat eine entzündungshemmende Wirkung
- Ideal für Gelenksteifigkeit durch Kälte
- Stärkung des Mikrobiom
- Verbesserung des Stuhlgangs, der Stressresistenz und der Immunfunktion
- Regulierung der Unterstützungsspannung
- Hilfe bei Unruhe durch hormonelle Schwankungen und weniger Licht
Wann sollten Protokolle verwendet werden?
Wiederkehrende Beschwerden durch den Winter und kältere Perioden, wie Durchfall, Juckreiz, Stress oder Ohrenprobleme, gehen fast immer mit einem zugrundeliegenden chronischen Ungleichgewicht zusammen. Dann ist ein Protokoll oft effektiver, weil es dem System hilft, sich strukturell zu erholen, anstatt nur gegen das Symptom zu kämpfen.
| Darmprotokoll · für Darm, Allergien, Widerstand und Stress |
| Spannungsprotokoll · gegen Trennungsangst, Reizempfindlichkeit und Winterblues |
| Hautprotokoll · für Juckreiz, Hotspots und Allergien |
3. Sorgen Sie für Wärme, Ruhe und Geborgenheit
Laut chinesischer Medizin fällt der Winter unter das Wasserelement: eine Phase der Verlangsamung, innerer Ruhe und Energiesparen.
- Ein warmer, ruhiger Ort
- Regelmäßige Ruhemomente
- Weniger Reize an Tagen mit wenig Licht
- Aromatherapie, wie Earthing Support, zu Grounding: zu Earthing Support →
- Eine Chakrablüte für das Gleichgewicht, wie zum Beispiel Inner Alignment Essence: Inner Alignment Essence →
Das hilft Körper und Geist, den Übergang zum Winter reibungslos zu gestalten.
Zusammenfassung
Der Übergang zum Winter und die damit verbundene Kälte sind für viele Tiere eine verletzliche Phase. Ihre biologische Uhr, ihr Immunsystem und ihr Mikrobiom müssen zurückgesetzt werden.
Mit gutem Tageslicht, einem warmen und regelmäßigen Rhythmus, saisonaler Nahrung, natürlicher Unterstützung wie Laktoferrin, Pilzmischung 1, Omega-3 und Probiotika sowie ausreichend Ruhe und Sicherheit bleibt Ihr Hund oder Ihre Katze im Gleichgewicht.
Körperlich und geistig.
Sind Sie unsicher, welche Unterstützung oder welches Protokoll zu Ihrem Tier passt?
Biorhythmus
Mikrobiom
Saisonale Unterstützung
Stress
Dieser Text ist als allgemeine Information gedacht und ersetzt nicht individuelle tierärztliche Ratschläge. Im Zweifelsfall wenden Sie sich immer an Ihren Tierarzt.
NGD-Pflege | Stefan Veenstra, DVM