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Winterzeit – mehr Veränderungen als Sie denken

Der Übergang von der Sommerzeit zur Winterzeit scheint uns nur eine Stunde zu betragen.
Aber vor allem für Tiere bedeutet es, dass sich ihr gesamter Tag- und Nachtrhythmus verschiebt.

Lesen Sie weiter für die Tipps, die Sie auch auf sich selbst anwenden können.

Die biologische Uhr – gesteuert durch Licht, Temperatur und Tageslänge – bestimmt weit mehr als nur den Schlaf.
Es betrifft:

  • Appetit

  • Hormonproduktion

  • Verdauung

  • Stimmungs- und Stressverarbeitung

  • das Immunsystem

Durch die abrupte Verschiebung um eine Stunde gerät das Kontrollzentrum im Hypothalamus vorübergehend aus dem Gleichgewicht. Das macht viele Tiere zeitweise sensibler für Stress, Schlafprobleme, Verhaltensänderungen und körperliche Beschwerden.

Ohne Zeitumstellung würde sich der Körper nach und nach an die kürzer werdenden Tage im Herbst und Winter anpassen. Durch die plötzliche Bewegung wird der natürliche Übergang gestört.


Was vielen Besitzern im Winter auffällt

Viele Hunde und Katzen werden in dieser Zeit behandelt:

  • unruhiger oder träge

  • Hungrig zu “falschen“ Zeiten

  • weniger in der Lage, einzuschlafen oder durchzuschlafen

  • empfindlicher gegenüber Stress oder Trennungsangst

  • reizbarer bei Spaziergängen

  • Leiden eher unter Haut- oder Darmbeschwerden

Das sind Beschwerden, die im Herbst sowieso häufiger auftreten – die Winterzeit kann dies aber verstärken und beschleunigen.


Warum passiert das?

1. Weniger Tageslicht = anderer Hormonhaushalt

Im Herbst nimmt die Tageslänge rapide ab.
Dies gewährleistet:

  • weniger Serotonin (Stimmung, Ruhe, Appetit)

  • mehr Melatonin (Schlaf, Erholung, Trägheit)

Diese hormonelle Verschiebung kann zu Verhaltensänderungen, Schlafproblemen und einer niedrigeren Stressschwelle führen.

Sensible oder ängstliche Tiere reagieren darauf am stärksten.

2. Das Mikrobiom verändert sich mit der Jahreszeit

Die Forschung zeigt, dass das Mikrobiom von Tieren saisonal schwankt.
Weniger Bewegung, mehr Sitzen in geschlossenen Räumen, Kälte und weniger Licht:

  • die Vielfalt des Mikrobioms zu reduzieren

  • das Immunsystem zu senken

  • Kann Durchfall/stressempfindlichen Darm auslösen

  • Verstärken Sie Hautprobleme und Juckreiz

3. Der Übergang zu kälterem Wetter belastet den Körper zusätzlich

Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, denn viele Besitzer merken es jedes Jahr aufs Neue:

Kälte verursacht zusätzliche Beschwerden:

  • steifere Gelenke

  • erhöhter Juckreiz, trockenes Fell oder Schuppen

  • erhöhte Empfindlichkeit der Atemwege

  • häufiger wiederkehrende Ohren- oder Hautinfektionen

  • mehr Bauchbeschwerden oder Blähungen

  • mehr Anspannung oder reizsensibles Verhalten

Die Kombination aus Winterzeit + Kälte + weniger Licht bewirkt einen vorübergehenden Einbruch des Widerstands.
Sowohl das Immunsystem als auch die Barrierefunktionen von Haut, Darm und Atemwegen stehen in dieser Zeit unter Druck.


Was können Sie tun, um Ihr Tier gut zu unterstützen?

1. Wiederherstellung von viel Tageslicht und Rhythmus

  • Gehen Sie morgens spazieren, wenn es bereits hell ist: So wird die biologische Uhr neu synchronisiert.

  • Halten Sie feste Ess- und Schlafzeiten ein.

  • Ändern Sie die Zeiten nach Möglichkeit in kleinen Schritten (10–15 Minuten pro Tag).

  • Vermeiden Sie abends zu viel blaues Licht, wenn Ihr Tier im selben Raum schläft. Dadurch kann Melatonin gehemmt werden.


2. Passen Sie Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel an die Jahreszeit an

Ernährung:

  • Wählen Sie wärmere, leicht verdauliche Mahlzeiten (z. B. gedünstetes Fleisch, Kürbis, Karotte).

  • Saisonales Gemüse dazugeben.

  • Vermeiden Sie in dieser Zeit kalte Speisen für empfindliche Därme.

Natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die jetzt besonders wertvoll sind

✔ Lactoferrin (NGD Care) – Resistenz & Darm

  • unterstützt das Immunsystem

  • Schützt vor leichten Entzündungen

  • unterstützt die Darmbarriere

  • hilft bei saisonalen Bauchbeschwerden

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✔ Pilzmischung 1 – Immun & Allergien

  • Reich an Beta-Glucanen

  • Verbessert die Immunantwort ohne Überaktivierung

  • unterstützt chronische Beschwerden wie Juckreiz, Allergien & Tumore

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✔ Omega-3 (Calanusöl)

  • Unterstützt Haut, Fell & Stimmung

  • wirkt entzündungshemmend

  • ideal für Gelenksteifigkeit durch Kälte

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✔ Probiotika / Präbiotika

  • Stärkung des Mikrobioms

  • verbessern den Stuhlgang, die Stressresistenz und die Immunfunktion

👉 Probiotika

👉 Präbiotika

✔ Adaptogene bei stressempfindlichen Tieren (Ashwagandha/Rhodiola, Pilzmischung 2, CBD-Öl)

  • Unterstützung der Stressregulation

  • Hilfe bei Unruhe durch hormonelle Schwankungen und weniger Licht

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Wann sollten Protokolle verwendet werden?

Wiederkehrende Beschwerden durch die Winterzeit + kältere Perioden (wie Durchfall, Juckreiz, Stress, Ohrenprobleme) gehen fast immer mit einem zugrunde liegenden chronischen Ungleichgewicht einher.

Dann ist ein Protokoll oft effektiver:

Diese helfen wirklich, das System strukturell wiederherzustellen – nicht nur die Symptomkontrolle.


3. Sorgen Sie für Wärme, Ruhe und Geborgenheit

Nach der chinesischen Medizin fällt der Winter unter das Element Wasser:
Eine Phase der Entschleunigung, die innere Ruhe und Energie spart.

Was hilft:

Das hilft Körper und Geist, den Übergang in den Winter reibungslos zu gestalten.


Zusammenfassung

Der Übergang zur Winterzeit und Kälte ist für viele Tiere eine verletzliche Zeit.
Ihre biologische Uhr, ihr Immunsystem und ihr Mikrobiom müssen neu gestellt werden.

Mit:

  • Gutes Tageslicht

  • warmer und regelmäßiger Rhythmus

  • Saisonale Ernährung

  • Natürliche Unterstützung (wie Lactoferrin, Pilzmix 1, Omega-3, Probiotika)

  • Frieden und Sicherheit

Ihr Hund oder Ihre Katze bleibt im Gleichgewicht – körperlich und geistig.

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